Gute Vorsätze für das neue Jahr

Frohes neues Jahr!
Frohes neues Jahr!

Viele haben sie, aber nur wenige halten eisern durch. Bei einzelnen Personen wird der fromme Wunsch noch in der selben Silvesternacht gebrochen, andere halten ein halbes Jahr durch. Viele andere Leute schmieden gar keine Pläne und lassen das Leben einfach auf sich zukommen.

 

Der erste Tag eines neuen Jahres ist ein so schön markantes Datum, um Veränderungen einzuläuten. So manch einer hat so etwas wie ein Neujahrsritual, dass er / sie durchführt.

 

Heute möchte ich über mein Neujahrsritual und ein paar meiner Ziele mit Ihnen sprechen.

 

Ich habe ein alljährliches Ritual zu Beginn eines jeden Jahres: den Neujahrsspaziergang.

In der Nahe meines Hauses befindet sich ein Fluss, der sich an unserer Siedlung vorbeifließt. Man kann bequem an einem Ufer entlang laufen und am Ende der Siedlung über eine Brücke auf die andere Uferseite wechseln, um zurückzulaufen. Das ist meine Strecke für meinen Neujahrsspaziergang. Sie können es auch als eine Art meditativen Spaziergang sehen. Dabei lasse ich mir viel Zeit.

 

Auf dem Weg des Südufers rufe ich alle Familienmitglieder, Verwandte, Freunde und Bekannte an, die ich virtuell nicht erreichen kann oder die ich noch unbedingt persönlich sprechen möchte. Alle heiße ich im neuen Jahr willkommen und wünsche Ihnen alles Gute.

 

 

Um auf die andere Seite des Flusses zu kommen, gehe ich über eine Brücke, um ans Nordufer für den Rückweg zu gelangen. Auf dieser Brücke verabschiede ich mich geistig von dem, was ich vom Vorjahr in der Vergangenheit lassen möchte. Dazu gehört auch, dass ich durch die Kontaktliste meines Telefons gehe und alle Kontakte lösche, die ich in diesem Jahr nicht mehr benötige.

 

Jetzt beginne ich meinen Rückweg auf dem ich über meine Pläne und Ziele in diesem Jahr nachdenke und sie formuliere. Wenn ich wieder an meinem Ausgangspunkt angekommen bin, habe ich alle wichtigen Ziele für mich festgelegt und mache mich auf den Heimweg.

 

Wieder zu Hause, bringe ich meine Ziele schriftlich zu Papier. Danach beginne ich mit der Planung der Umsetzung dieser Ziele.

 

Ich gebe ja zu, dass ich in den vergangenen 2 Jahren mich zu sehr habe treiben lassen, was zwar nicht erfolglos für mich blieb, aber jetzt ist mir klar, dass ich mir mehr Struktur und Zielorientierung gehen will, weil ich das auch brauche.

 

Eine Abschlussübung auf dem großen Selbsterfahrungsseminar / Supervision im Dezember des Vorjahres war es, nachdem wir bei uns ‚ausgemistet’ hatten, einen zukunftsbezogenen Text zu schreiben, was in genau 4 Jahren an diesem Tag mit uns sein wird. Natürlich war das nur eine Fiktion, weil Sie nie wissen können, was wirklich sein wird, aber es schärft die Sinne für das, was Sie wollen und es strukturiert Ihre Lebensplanung bzw. richtet Sie auf Ziele aus.

 

Wenn ich mich so umsehe, erkenne ich schon jetzt die ersten Vorboten, die mich genau zu diesem Ziel bringen werden.

 

Ihre Energie fließt dorthin, wo Ihre Aufmerksamkeit ist.

 

Wie möchten Sie, dass Ihr Jahr verlaufen wird?

 

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Mein aktueller Blogeintrag:

Mein Rolfing Tagebuch Teil 3 / 3

Eines meiner Ziele, das ich für 2017 endlich angehen wollte, waren meine alten 'Gebrechen', die ich mir in meiner Kampfsportära zugezogen hatte, die aber nie zu 100 % auskuriert waren.

 

Zwar hatte ich schon einige Methoden ausprobiert, die zwar Linderung gebracht hatten, aber die Problematiken eben nicht zu 100% gelöst hatten. Also musste eine andere, intensivere Methode her, die richtig in die Tiefe geht.

 

Nach einigen Recherchen über die Jahre entschied ich mich, es mit Rolfing zu versuchen. Ich fand in Düsseldorf eine zertifizierte Rolferin, die einen guten Eindruck auf mich machte.

 

Dieser Blogartikel beschreibt meine Erfahrungen und Ergebnisse in den 10 Standardsitzungen bei ihr. Dies ist der letzte meiner 3-teiligen Reportage.

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