Kommentar zum FOCUS-Titel 'Die Wahrheit über sanfte Medizin'

In der KW 38 brachte das FOCUS Magazin den Leitartikel 'Die Wahrheit über Sanfte Medizin' heraus und stellt in diesem Bericht verschiedene naturheilkundliche und bioenergetische Methoden vor, um Krankheiten vorzubeugen oder gegen Krankheiten vorzugehen. Parallel dazu finden Sie Erfahrungsberichte von Patienten, die diese Methoden bei Heilpraktikern, Therapeuten und Heilern ausprobiert haben.

 

Hier finden Sie meinen Kommentar zu diesem Leitartikel des FOCUS. 

Was ist hier die Alternative?

 

Wieder einmal hat sich ein führendes Magazin in einem Artikel der sogenannten Alternativen Medizin angenommen, wie die Naturheilkunde suggestiv von offiziellen Stellen (leider oft erfolgreich) versucht wird, in den Köpfen der Allgemeinheit verankert zu werden. Die Naturheilkunde hat eine Jahrtausende alte Tradition in allen Ländern der Erde. Allein die Traditionelle Chinesische Medizin blickt auf eine dokumentierte Geschichte von über 6000 Jahren zurück. 

 

Wie anmaßend ist es also von der gerade einmal 200 Jahre alten Schulmedizin, die nur wissenschaftlich bewiesene Fakten gelten lassen will, die Naturheilkunde als eine Alternative darzustellen, wo die Schulmedizin eindeutig die Alternative zu dem ist, was Jahrtausende lang war und heute noch erfolgreich ist - ob nun wissenschaftlich belegt oder nicht. 

 

Dabei darf die Schulmedizin hier nicht verteufelt werden, denn sie ist nur die andere Seite einer wertvollen Medaille, die uns hilft, gesund zu bleiben. Die Voraussetzungen für beide Seiten ist, dass jeweils die Schulmedizin als auch die Naturheilkunde seriös vermittelt und angewandt wird, ohne dass wirtschaftliche Interessen von Patieninteresse, Lobbyinteresse oder finanziellem Druck stehen. Die Schulmedizin ist absolut unverzichtbar mit ihren Leistungen in der Unfall- und Intensivmedizin sowie ein sehr großes Detailwissen über den menschlichen Körper. Die Naturheilkunde hat ihren Schwerpunkt in der Gesundheitsvorsorge und dem schonenden Herangehen an Beschwerden mit Blick auf das Gesamtsystem Mensch.

 

 

Berichte in den Massenmedien sind ein zweischneidiges Schwert

 

Grundsätzlich freuen wir Freunde der Naturheilkunde uns sehr, wenn natürliche Methoden der Gesunderhaltung, Linderung von Beschwerden und Heilung von Krankheiten mehr Raum in den öffentlichen Medien gegeben wird und so Bekanntheitsgrad und themenbezogene Diskussionen gesteigert werden. 

 

Leider bläst der FOCUS ins gleiche Horn wie der Spiegel oder Die Welt in diesem Jahr und diskreditiert naturheilkundliche Methoden größtenteils in seinen Berichten. Da macht sich bei mir natürlich der Verdacht breit, dass die Pharmalobby entsprechenden Druck auf die Leitung der Medienhäuser macht, um das Image der Naturheilkunde zu beschädigen. So ist der FOCUS-Artikel überwiegend mit Negativbeispielen gespickt und die Beschreibungen der naturheilkundlichen Methoden abwertend mit einem "Das soll bewirken..." oder Titulierungen wie "Unsinn" in Fettdruck, etc.

 

Warum kommt es in den letzten Jahren immer wieder verstäkt zu Berichten und Diskussionen in den Massenmedien über Naturheilkunde? Die Focus-Reportage spricht es teilweise aus: Die Patienten sind unzufrieden, weil sie in den Arztpraxen meist am Fließband abgefertigt werden. Das stärkte den naturheilkundlichen Boom. Eine andere Tatsache ist es, dass sich viele Patienten bewusst darüber geworden sind, dass die Schulmedizin meist nur Symptome behandelt bzw. beseitigt, anstatt eine gründliche Ursachenforschung zu betreiben. Die Fälle von nicht diagnostizierbaren Leiden stieg in den letzten Jahren immer weiter an. Von hier gibt es mehrere Wege:

 

Wege zur Heilung Ihrer Beschwerden

 

Der beste schulmedizinische Weg ist eine gut koordinierte Zusammenarbeit von schulmedizinischen Spezialisten, die bestens ausgebildet und ausgestattet sind, um die wahren Ursachen einer Krankheit aufzudecken und eine Heilung einzuleiten. So ein vorbildlicher Weg kann für den Patienten leider schnell teuer werden, weil heutzutage fast jegliche Zusatzleistung über der nötigen Normbehandlung vom Patienten aus der eigenen Tasche bezahlt werden muss.  

 

Der leider meist übliche Weg beim zeitdruckgeplagten Arzt sind die Symptombehandlung / Symptomausschaltung durch Medikamente oder Antworten wie "Das ist Verschleiß. Mit Degenaration müssen Sie leben.". Verlegenheitsdiagnosen werden auch oft gerne genommen, damit der Arzt nicht als unwissend dasteht.

 

Im vorhergegangenen Fall wenden sich Patienten bald den Naturheilkundlern zu, weil sie beim Schulmediziner nicht zu einer zufriedenstellenden Lösung gekommen sind oder ihr Leidensweg sich weiter verschlimmert. Ohne Vorerfahrungen, Empfehlungen oder gute Vorabrecherche ist ein Patient schnell orientierungslos und probiert beim erstbesten Heilpraktiker drauf los. Das ist dann wie Lotto spielen. Sie können Glück haben und gleich an einen erfahrenen Heilpraktiker geraten, der schnell herausfindet, wo bei Ihnen die Ursache des Problems liegt oder Sie geraten an jemanden, der Ihr Problem nicht erkennt oder fachlich nicht den passenden Schwerpunkt oder die Erfahrung zu Ihrem Leiden hat. Nicht alle Heilpraktiker haben dann das Rückgrat zu sagen "Das ist nicht mein Gebiet. Ich schicke Sie zu einem Kollegen, der auf Ihre Problematik spezialisiert ist.". Denn ob Arzt oder Heilpraktiker oder sonstwer: Wenn Sie bei einem Dienstleister in der Praxis sitzen, will dieser an Ihnen Geld verdienen. Das ist ganz natürlich. Also versucht er / sie mit seinen Methoden, Ihnen zu helfen oder auch ungünstigerweise nur an Ihr Geld zu kommen.

 

Der nächste Lösungsansatz ist mein Favorit. Es ist der integrative Ansatz der Body-Mind-Medizin. Hier kommen Schulmediziner und Naturheilkundler gemeinsam in Kooperation zu einer koordinierten Lösungsfindung Ihres gesundheitlichen Problems. Diese Methode nutze ich beruflich als auch privat. Der Nachteil ist, dass hier auf alle Fälle Zusatzkosten auf Sie zukommen werden, die von Ihnen getragen werden müssen. Nach meiner Meinung müsste der Leitsatz der Krankenkassen sein 'Was hilft, wird erstattet.'

 

Einen letzten Lösungsansatz kenne ich noch, der keiner ist, aber leider heutzutage sehr verbreitet ist: Das nicht zum Arzt oder Heilpraktiker gehen aus Angst vor einer Krankschreibung, die Sie am Arbeitsplatz in ein schechtes Licht rücken könnte oder die Vermeidung der Inanspruchnahme medizinischer oder gesundheitspraktischer Hilfe, weil Sie kein Geld dafür haben. Aufgrund der sogenannten Gesundheitsreform ist es heute leider nicht mehr möglich, eine erstklassige Heilbehandlung ohne eigene Zuzahlung zu erhalten. Naturheilkundliche Leistungen werden von gesetzlichen Krankenkassen zwar immer mehr, aber auch noch viel zu wenig übernommen.  

 

Ja, der wichtigste Faktor auf dem Weg zu Ihrer Heilung sind Sie selbst. Sie müssen aktiv zu Ihrer Heilung beitragen und dürfen auch nicht Ihre Verantwortung für sich selbst an der Rezeption der Arztpraxis abgeben! Überprüfen und hinterfragen Sie, was Ihnen Ihr Arzt oder Heilpraktiker sagt und verschreibt! Scheuen Sie sich nicht, Zweitmeinungen einzuholen!

 

Übrigens: Weil Sie sich für nebenwirkungsfreie, naturheilkundliche Medikamente oder Verfahren entschlossen haben, heißt das noch nicht, dass Sie in den meisten Fällen nicht auch erst nur gegen Symptome behandelt werden, aber Sie werden als ein großes Ganzes gesehen: Ihr System aus physischen Körper, Energiekörper, Geist und Seele ...und es geht hier um nichts 'Übernatürliches' (so etwas gibt es nicht!), sondern nur um Anteile von Ihnen, die Ihnen so noch nicht bewusst waren, aber einfach da sind. Das Vorgehen auf mehreren Ebenen bringt die Lösung Ihres Problems!

 

 

Die Naturheilkunde wurde wissenschaftlich positiv erforscht und ist an höchsten Stellen schon im Einsatz

 

Ganz im Gegensatz zu den Behauptungen aus dem FOCUS-Bericht wurden Naturheilverfahren und artverwandte Techniken wesentlich häufiger positiv wissenschaftlichen Untersuchungen unterzogen, als uns der FOCUS glauben machen will.

 

Beispielsweise in China, Japan oder Russland wurden und werden naturheilkundliche Methoden sehr genau wissenschaftlich untersucht. Auf der einen Seite geht es darum zu zeigen, wie wertvoll das kulturelle Erbe ist. Auf der anderen Seite geht es aber auch um ein massives Einsparungspotenzial von staatlichen Geldern, die sich teure medizinische Geräte auf dem neusten Stand der Technik einfach nicht leisten können und eine praktikable Lösung suchen, finden und erfolgreich einsetzen. In unseren modernen westlichen Industriestaaten steht hier die Pharmalobby Gewehr bei Fuß und weiß dies leider meist erfolgreich zu verhindern, weil under Staat sich nicht gegen die Industrie durchsetzen kann.

 

China lässt seine TCM parallel zur Schulmedizin laufen, die in China in den letzten Jahren einen Boom erlebte - trotz vieler aufgetretener Nebenwirkungen allopathischer Medikamente. Hätte sich die TCM nicht über Jahrtausende in der Praxis bewährt, wäre sie mit der Zeit verschwunden, weil sie überflüssig geworden wäre.

 

In Japan erhalten beispielsweise alle Krankenschwestern obligatorisch eine Reikiausbildung, um die Patienten zu beruhigen und so deren Heilung zu unterstützen.

 

Aus Russland, das ebenfalls einen großen naturheilkundlichen Wissensschatz hat, kenne ich die Geschichte, dass Krankenhäuser, die kein Geld für die Apparate und Medikamente für eine Chemotherapie ihrer Krebspatienten hatten, anstatt mit einer Sauerstofftherapie sehr erfolgreich gegen die Krebszellen vorgingen, was praktisch das genaue Gegenteil darstellt, was die Chemotherapie mit dem Körper macht. Hier wird die Abwehrfähigkeit des Körpers und vielen Zellen, ob noch gesund oder mutiert, einfach zerstört. Darum muss auch was an der Geschichte dran sein vom Jogger, der dem Krebs wortwörtlich davon gelaufen ist.

 

Hier in Deutschland wird praktisch an höchster Stelle in Deutschlands Vorzeigekrankenhaus, der Berliner Charité, mit Reiki und Geistigem Heilen geforscht und gearbeitet. Die Bundeswehr behandelt traumatisierte Veteranen mit Emotional Freedom Techniques und nutzt EFT auch zur Leistungssteigerung ihrer Soldaten im Einsatz. Die USA Army bietet Reiki-Behandlungen für Ihre traumatisierten Veteranen an. Es handelt sich hier um Organisationen oder Institutionen, die sich ganz bestimmt nicht leisten können, mit Humbug herum zu experimentieren oder so etwas sogar in ihren Alltag zu integrieren. In vielen Fällen geht es da schließlich um Leben oder Tod.

 

Auch wenn nicht immer alles komplett wissenschaftlich erklärbar ist, heißt es deshalb noch nicht, dass es nicht existiert. Selbst wenn es nur einen Placeboeffekt hätte, gäbe es ein berechtigtes Interesse für dessen Einsatz, so lange es hilft.

 

Die Pharmaindustrie will sich übrigens auch in Zukunft mehr auf dem Placbomarkt etablieren. 

 

Übrigens: Nicht nur Naturheilkundler, sondern auch Schulmediziner reagieren in der Regel empfindlich, wenn man sie kritisiert. ;-)

 

Fazit:

 

Scharlatane gibt es überall. Suchen Sie sich den richtigen Arzt und Heilpraktiker, die am besten zu Ihnen passen und die gut miteinander kooperieren können. Stellen Sie Fragen. Seinen Sie kritisch. Bleiben Sie für sich in Ihrer Verantwortung. Machen Sie Ihre persönlichen Erfahrungen...und glauben Sie weniger den Massenmedien, denn die bringen Ihnen keine individuellen Lösungen!

 

Morgen hätten Sie bei der Bundestagswahl die Möglichkeit, auch Einfluss auf die Gesundheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland für die kommenden 4 Jahre zu nehmen...also gehen Sie bitte wählen!

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Mein aktueller Blogeintrag:

Wissenschaftliche Stimmen gegen das Impfen

Offizielle Stellen sehen Impfungen als den besten Schutz gegen gefährliche Krankheiten an. Immer wieder bekommen wir des gebetsmühlenartige Mantra "Impfungen sind sicher und wirksam" zu hören.

 

Es wird als Paradoxon hingestellt, dass Kritiker und Gegner von Impfungen vor allem in gebildeten Bevölkerungsschichten zu finden sind. 

 

Wenn Du aber genauer hinsiehst, gibt es umso mehr wissenschaftlich fundierte Impfkritiker und Impfgegner, umso mehr staatlicher Druck oder gar Zwang auf die Bevölkerung ausgeübt wird. Hier gehe ich der Sache auf den Grund, ob tatsächlich fachliche Zweifel am Impfwesen berechtigt sind.

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