Tod und Reinkarnation bei Menschen und Tieren

Die Frage ob oder was nach dem Tod kommt beschäftigt alle Kulturen dieser Welt seit jeher. Es gibt viele Theorien und Berichte von Nahtoderlebnissen dazu. In den Weltreligionen gibt es zu Thema 'Leben nach dem Tod' einen roten Faden.


Der rein rational denkende Mensch leugnet kategorisch jede Art von Weiterexistenz nach dem Tod.


Bei unseren tierischen Mitbewohnern gehen die Meinungen noch einmal auseinander.


Hier möchte ich Dir einige Theorien, Aussagen meiner Lehrer und auch eigene Erfahrungen zur Diskussion stellen und Dich um Deine eigene Meinung dazu bitten.

Abschied nehmen ab Grab
Abschied nehmen ab Grab

Wenn ein geliebter Mensch oder ein geliebtes Tier aus unserem Umfeld verstorben ist, betrauern wir dessen Verlust. Der tote Körper wird bei einer Beerdigung beigesetzt. Die Angehörigen kommen viele Jahre regelmäßig zum Grab des Verstorbenen, um in Erinnerungen zu schwelgen oder den geistigen Kontakt zu suchen. Dabei liegt im Grab nur eine leere Hülle, die langsam verwest - der physische Körper.

 

Doch was geschieht mit der Seele? Gibt es eine Seele überhaupt? Kann diese Seele jemals reinkarnieren oder bleibt sie für immer im Jenseits? Diese Fragen stellen sich viele Menschen.


In den Weltreligionen Christentum, im Islam und im Buddhismus gibt es den roten Faden der Wiedergeburt. Die Seele reinkarniert viele Male und entwickelt sich immer weiter, bis sie genügend Erfahrungen aller irdischen Lebensweisen und Charakter entwickelt hat, um dauerhaft nach den göttlichen Prizipien der Liebe in einer größeren Welt harmonisch existieren zu können. Die christliche Führungselite hatte im 11. Jahrhundert aber andere Pläne, um ihre Macht gegenüber dem Volk zu sichern.

Gibt es ein Licht am Ende des Tunnels, wenn wir sterben? Viele Nahtoderlebnisse handeln davon.
Gibt es ein Licht am Ende des Tunnels, wenn wir sterben? Viele Nahtoderlebnisse handeln davon.

Es gab den alten, kirchlichen Brauch, den Toten erst 3 Tage liegen zu lassen, falls er oder sie nochmal von den Toten aufersteht. In dieser Zeit ist die Seele im Umfeld seines Alltagslebens präsent. Der Energiekörper um den toten, physischen Körper zerfällt langsam.

 

Daran schließt sich eine 6-wöchige Reinigungsphase der Seele an, wo der vor Geburt beschlossene Lebensplan im soll-ist-Prinzip mit den begleitenden Seelen des Verstorbenen abgeglichen wird. Letztendlich wird der Beschluss gefasst, ob eine weitere Reinkarnation nötig ist, um die Seele weiter zu reinigen.  In dieser Zeit empfiehlt es sich für den Verstorbenen zu beten und ihm oder ihr unterstützende Energien zu schicken.

 

Die restliche Zeit bis zum ersten Jahrestag des Todes dient der Erholung von seelischen und energetischen Taumata.

 

Am ersten Jahrestag sollte ein Gedenkgottestdienst für den Verstorbenen auf Erden abgehalten werden. Dann ist er vollkommen ein Teil einer Größeren Welt!

 

Mit dem Weglassen der Reinkarnationslehre wurde es der christlichen Kirche möglich, massiven Druck auf die Bevölkerung auszuüben. Man lebt nur einmal. Danach kommt man in den Himmel, wenn man schön brav alles so macht, wie die Obrigkeit es befiehlt. Oder man kommt in die Hölle, wenn man nicht gehorcht. Wer anders denkt oder an andere Mächte glaubt, ist ein Ketzer oder eine Hexe und wird exkommuniziert (aus der Kirchengemeinschaft ausgestoßen), was diese Person abseits der Gesellschaft stellte, oder sie wurden in der Regel getötet.

 

Durch die Beichte und vor allem den Ablasshandel konnte die Kirche weitere Macht auf die Bevölkerung ausüben und Geschäfte machen. Gerne wurde den Menschen auch Dinge wie Erbsünden oder Gottesstrafen durch Krankheiten eingeredet.

 

Die 10 Gebote, die Moses von Gott empfangen haben soll, sind nach meiner Meinung ein gutes 'Grundgesetz' für jeden Christen, aber man sieht, wie durch kirchliche Autorität auch oft viel Machtmissbrauch bis heute geschieht, obwohl die Kirche auf der humanitären Seite und der Bildung zweifellos Großes für die Menschheit weltweit geleistet hat!.

 

Mein Lehrer für Geistiges Heilen, Reverend Michael Baker, pflegte zu sagen:

 

"Wenn Du stirbst, kommst Du nicht in den Himmel oder in die Hölle. Du kannst im täglichen Leben einen Schritt in die eine Richtung machen und bist in der Hölle. Du kannst auch einen Schritt in eine andere Richtung machen, und Du bist im Himmel!"

 

Es ist also eine Frage des Standpunktes. Ob physisch, örtlich oder geistig, ob wir die Hölle oder den Himmel auf Erden erleben. Alles ist Einstellungssache!


Ferner meinte Michael auch, dass Rückführungen in vorherige Leben ja sehr in Mode sind. Es sei aber besser, sich zunächst einmal mit dem gerade laufenden Leben intensiv zu befassen. Das heißt auch: Rückführungen zunächst einmal nur bis zur Zeugung, Schwangerschaft und Geburt des aktuellen Lebens, um aktuelle Probleme zu lösen. wenn das nicht reicht, dann sind erst Rückführungen in vorherige Leben sinnvoll!

 

Zum Thema Reinkarnation finde ich Michaels Theorie sehr schlüssig: Jede Seele verbringt durchschnittlich ein Menschenleben im Jenseits, bis alle anderen Familienmitglieder, die diese Person zu Lebzeiten kennengelernt hatte, ebenfalls auf der anderen Seite sind. Wenn die Seele dann noch eine Reinkarnation für sich geplant hat, macht sie sich erneut auf den Weg.

 

Die Quantenphysik hat sich ebenfalls mit dem Thema Tod, Jenseits und Reinkarnation beschäftigt und interessante Dinge festgestellt:

 

Menschen, die Nahtoderlebnisse hatte, weil sie nach Unfällen oder bei einer OP kurzzeitig klinisch tot waren, berichten weltweit von ähnlichen Erlebnissen: Sie schwebten außerhalb ihres Körpers im Krankenzimmer oder in einem Tunnel auf ein reines, helles und weißes Licht zu. Häufig wurden Stimmen gehört oder die Gegenwart verstorbener Verwandter wahrgenommen. Das gesamte Leben zieht in einem Sekundenbruchteil an Deinem geistigen Auge vorbei. Am Ende des Tunnels war für viele der entsprechende Prophet ihrer Religion, also normalerweise Jesus oder Mohamed zu sehen.

 

Viele Wissenschaftler interpretieren solche Wahrnehmungen als Sinnestäuschungen, die die Betroffenen aufgrund Sauerstoffmangel, etc. hatten.

 

Bei Meditationen sehe ich auch regelmäßig dieses große, weiße Licht. Von Sauerstoffmangel kann bei mir aber keine Rede sein, weil ich beim Meditieren sehr tief atme.

 

Verstorbene, die via medialer Personen telepathisch kommunizierten, werden ebenfalls immer wieder erwähnt. Sie sollen sogar bei der Lösung von Kriminalfällen geholfen haben sollen. Aber wissenschaftlich bewiesen wurde nichts.


Interessant ist auch, was russische Forscher zum Prozess des Sterbens herausgefunden haben. Ich selbst teile nicht alle dieser Meinungen.

Kira 1997 - 2015 R.I.P.
Kira 1997 - 2015 R.I.P.

Meine Erfahrungen und Kontakte zu Seelen möchte ich hier auf 4 Fälle begrenzen:

 

Im Alter von 11 Jahren hatte ich mich bei einem Besuch bei meinen Großeltern mit meinem Großvater lautstark zerstritten. Wenige Tage danach tat mir dieser Zwischenfall sehr leid. Nachts lag ich weinend im Bett und sagte ihm, ich hätte es nicht so böse gemeint. Ich hatte ihn doch lieb. Bei diesem geistigen Gespräch hatte ich den Eindruck, ich würde tatsächlich zu ihm sprechen, obwohl er physisch nicht da war. Am Morgen danach fühlte ich mich deutlich besser; so als hätte ich mich persönlich bei meinem Großvater entschuldigt. Wenige Monate später starb mein Großvater. Ich hatte kein schlechtes Gewissen, mich nicht vor seinem Tod persönlich bei ihm entschuldigt zu haben. Die Sache fühlte sich bereinigt an.

 

Im Frühjahr 2004 verstarb mein Onkel am Morgen kurz bevor ich mich von meinen Eltern auf den Weg zum Flughafen machte. Meine Stimmung war gedrückt. Als ich im Flugzeug über den Wolken war, schien das Sonnenlicht durch die Fenstern in die Kabine. Die Sonne schien aber anders, wärmer und schöner als sonst. Ich begann vor Rührung zu weinen, weil ich glaubte, dass mein Onkel nun an diesem wunderschönen Ort war: im Himmel. Auch für den Rest des Tages, so lange noch die Sonne schien, verfolgte mich dieser besondere Sonnenschein, den ich in dieser Art so noch nie wahrgenommen hatte; auch danach nie mehr. Dieses Sonnenlicht schien mir eine Botschaft, ein Gefühl zu senden. "Sorge Dich nicht!" Dieser Optimismus war es, die den Charakter meines Onkels so sehr ausgemacht hatte. Seine ganz persönliche Botschaft an mich...

 

Wenige Monate später begann ich mich stark mit ChiKung zu beschäftigen. 2007 eröffnete ich eine eigene Schule als Lehrer. Eines Tages beendete ich gerade eine Unterrichtsstunde mit einer kurzen Meditation. Mit dem letzten Atemzug erschien plötzlich eine alte Nachbarin aus dem Haus, in dem ich aufgewachsen war, vor meinem geistigen Auge. Es war so als öffnete sie eine Tür, winkte zum Abschied und schloss die Tür wieder. Ich musste spontan lächeln.  Zwei Tage später rief mich eine alte Freundin an und berichtete mir, dass eben diese Nachbarin am Tag und zu dieser Zeit verstorben war, wo ich sie bei der Meditation wahrgenommen hatte. Sie hatte sich bei mir verabschiedet.

 

2007 begann mein spiritueller Weg mit Reiki bei Charlotte Köhler-Lohmann und dem Geistigen Heilen bei Michael Baker. Das Thema Tod, Jenseits und den Weg der Seele waren immer wieder mal Thema. Das vermittelte Wissen half mir sehr mit dem Thema Tod klar zu kommen, vor dem ich als kleines Kind entsetzliche Angst hatte und auch keinerlei Hilfe damals in Sicht war. Mein Vater ist Wissenschaftler, stockrational und meint nur: "Wenn Du tod bist, ist alles dunkel, aus und vorbei - für immer!" Sehr tröstliche Aussichten für ein damaliges Kleinkind. Reiki und Geistiges Heilen brachten mir glaubhaft nah, dass es eine weitere Existenz nach dem (physischen) Tod gibt.

 

Der exakte Todeszeitpunkt und die Päsenz zu den Wechseln der Todesphasen (Sterben, 3 Tage, 6 Wochen, 1 Jahr) sind sehr wichtig. Man redet ja immer vom 'letzten Vorhang', der fällt. Bei Kira war es in einer Vision nach Ende der 3-Tage-Phase kein Vorhang der fiel, sondern ein Vorhang, der sich öffnete. Sie ging ins Licht.

 

Meine schwersten Stunden waren wohl während des Sterbens meiner Katze Kira, mit der ich von 2005 bis 2015 zusammen leben durfte. Auf der anderen Seite halfen mir mein spirituelles Wissen plus die neuen Erfahrungen, die ich durch Kiras Tod machte, relativ gut & gefasst mit der Situation klar zu kommen. Was da tatsächlich passierte begriff ich oft erst später im Zusammenhang. Am Abend, bevor Kira starb, kommunizierte sie mir in Bildern ganz klar, dass sie in dieser Nacht gehen würde. Sie ließ ihre Lebensenergie in der Nacht ab, indem sie immer wieder zum Futternapf, zum Wassernapf und zum Klo lief, was für sie eine starke, körperliche Anstrengung darstellte. Um 4:56 h fiel Kira um und starb. In den 3 Tagen nach Kiras Tod fühlte ich mich getrieben und voller Unruhe. Nur wenn ich mich auf unser Sofa setzte und auf die Stelle blickte, wo Kira verstorben war, fühlte ich mich total ruhig, als läge sie da und würde schlafen. Es tauchten immer wieder Katzenstreu und Krallenhüllen von Kira an Stellen  auf, wo ich definitiv gründlich geputzt hatte. Es war insgesamt sehr belastend. Die 6 Wochen danach waren weniger anstrengend. Aber 'Gas geben' wäre noch zu viel für mich gewesen. Zweimal sah ich Wolkenformationen in Form einer Katze. Einmal meldete ich Kira als Poltergeist. Das besserte sich zum Ende dieser Phase. Nach der 6-Wochen-Phase war alles wieder normal. Vollgas im Job war wieder angesagt und möglich. Der Wechsel der beschriebenen Phasen vollzog sich immer zum festgehaltenen Todeszeitpunkt. 

 

Meine Reikilehrerin sagte mir, dass sich Katzen  nach der 6-Wochen-Phase schon wieder auf den Weg der Reinkarnation machen könnten. Ihr ist bereits schon dreimal die selbe Seele einer Katze reinkarniert. Falls eine Tierseele, zu der Du eine enge Beziehung hattest, sich nicht für eine Reinkarnation entscheidet, wirst Du sie bei Deinem Einzug in die Größere Welt noch einmal treffen. Ich bin gespannt und würde Kira II. gerne bei mir in diesem Leben nochmal willkommen heißen!

 

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