Das neue Mobilfunk Bewusstsein

Dass Funkwellen und Mikrowellen gesundheitsschädlich sein können, ist in Fachkreisen schon lange bekannt. 

 

Bis in die breite Öffentlichkeit gelangte dieses Thema nur ansatzweise, da die Mobilfunk Industrie verständlicherweise kein Interesse daran hat, dass sich Verbraucher wirklich ernsthaft und kritisch mit den Risiken von Handystrahlung und Wi-fi beschäftigen. 

 

Mit diesem Beitrag möchte ich Dein Risikobewusstsein schärfen und Dich dazu inspirieren, bewusster mit unser heute allgegenwärtigen Mobilfunk-Technik umzugehen.

 

Die tatsächlichen Risiken von Handystrahlung

Schon für die meisten Kinder ist es heute ganz selbstverständlich, ein Mobiltelefon zu haben und stets für ihre Freunde und Eltern erreichbar zu sein. Viele Kinder und Jugendliche nehmen ihr Mobiltelefon sogar mit ins Bett! Wi-fi und W-LAN gibt es an immer mehr Schulen. Auch i vielen Hotels ist Wi-fi und W-LAN schon Standard.

 

Die Erwachsenen stehen der heutigen Jugend in Sachen mobile Erreichbarbeit in nichts nach. Viele Arbeitgeber erwarten heute, dass ihre Mitarbeiter auch nach der Arbeit für sie erreichbar sind. Der Risikofaktor Elektrosmog ist für alle präsent.

 

Die wichtigsten Kriterien beim Kauf von mobilen Endgeräten wie Mobiltelefon, Tablet oder Laptop sind aktuelle Marken, Design, Funktionalität und oft die neusten Modelle, die gerade am Markt heiß beworben werden. Der SAR-Wert (Handystrahlung) dieser Geräte hat leider nur wenig Gewicht bei der Kaufentscheidung.   

 

Bei mir ist das seit meinem vorletzten Mobiltelefon anders. Ein niedriger SAR-Wert ist bei mir der wichtigste Faktor bei einer Kaufentscheidung. Danach kommt gleich die Funktionalität. 

 

Das folgende Video betrachtet die gesundheitlichen Risiken für die Besitzer von Mobilfunk Geräten insbesondere bezüglich ihres Schlafverhaltens. Wo liegt Dein Smartphone, wenn Du schläfst?  

 

Das Smartphone ist heutzutage oft nicht das einzige EMF (Elektrosmog) Risiko im Schlafzimmer, das Du hast. Alle andere elektrischen Geräte können ein EMF Risiko darstellen. EMF Strahlung aus Nachbarwohnungen oder in der Nähe Deines Hauses stehenden Sendemasten oder Überlandleitungen zählen zu den EMF Risikofaktoren!

 

 

Vorbildlicher Aushang im Infusionsraum meines Arztes.
Vorbildlicher Aushang im Infusionsraum meines Arztes.

Wi-fi -ndest Du das?

Verschiedene Wissenschaftler haben sich dem Risikothema Handystrahlung angenommen und kamen zu sehr verschiedenen Ergebnissen. Die arte-Doku zeigt Dir interessante Details und die Entwicklung des Mobilfunk über die Jahre. Ein Baubiologe kommt ebenfalls mehrmals zu Wort und zeigt Elektrosmog messbar an. 

 

 

Die arte-Doku sagt, dass heute Mobilfunk Geräte mit sehr niedrigen SAR-Werten hergestellt werden können. In der Praxis sehe ich aber nur wenige Mobilfunk Geräte, die ich wirklich als strahlungsarm sehe. Die festgelegten Grenzwerte werden in den zuständigen Gremien eher wie am Pokertisch ausgehandelt, als sich an tatsächlichen EMF Risiken zu orientieren. Auch einige Aussagen über Studienergebnisse zu Elektrosmog, zum  Beispiel der EMF Bestrahlungsversuch mit den Mäusen, kamen in anderen Dokus zu viel schlechteren Ergebnissen. Es lohnt sich also weiterhin, kritisch zu sein und die Augen offen zu halten!   

 

Mikrowellen und Funkwellen werden schon lange als Waffe eingesetzt

Mikrowellen und Funkwellen werden schon lange beim Militär eingesetzt...und das nicht nur als Störsender! Barrie Trower, ehemals Physiker bei der Royal Navy in England, berichtet von seinen Erfahrungen während seiner Dienstzeit. Hier wurden Wi-fi, Mikrowellen und Funkwellen nicht nur zur Kommunikation, sondern auch ganz gezielt als Waffe gegen Menschen eingesetzt, um Krankheiten zu verursachen. (In englischer Sprache)

 

 

Mit diesem Hintergrund sind Handystrahlung, Wi-fi, Mikrowellen; Elektrosmog - allgemein als EMF (elektromagnetische Felder) bezeichnet - klar in einem kritischen Kontext zu sehen und auf jeden Fall ein Risikobewusstsein im Hinterkopf zu behalten - auch oder gerade im niedrigen Strahlungsbereich, wie Du jetzt weißt.

 

Tipps zur Minimierung von EMF

Vielleicht gehörst Du jetzt zu den Leuten, die mit dem Gedanken spielen, sich von ihren Mobilfunk Geräten zu trennen, nachdem Du all diese Informationen bekommen hast. Das könntest Du natürlich tun, aber die meisten Menschen haben Wi-fi, Handystrahlung und Co. so fest in ihr Berufsleben und privat integriert, dass es eigentlich kein zurück mehr gibt.

 

Für Dich bleibt höchstwahrscheinlich nur ein bewussterer Umgang mit der Mobilfunk Technik als praktische und realistische Lösung.

 

Was Du sofort tun kannst, um Deine Elektrosmog Belastung zu reduzieren:

  • Verbanne sämtliche Mobilfunk Geräte, Funkwecker, Lampen mit Niedervolttrafos, WLAN- und Wi-fi-Anschlüsse oder Dockingstation für Dein Telefon aus Deinem Schlafbereich. Dein Wecker kann auch draußen im Flur klingeln.
  • Leiste Dir einen Termin mit einem Baubiologen, der Deine Wohnung, insbesondere Deinen Schlafplatz, nach Strahlenquellen absucht und Dir Gegenmaßnahmen vorschlägt, falls nötig!
  • Telefoniere möglichst nur noch auf Lautsprecher und lebe Dein Mobiltelefon mindestens 1 Meter von Dir entfernt ab. 
  • Falls Du irgendwelche elektronischen Geräte oder Mobilfunkgeräte im Raum hast, schalte sie vor dem Schlafengehen wirklich aus; also nicht nur in den Energiesparmodus.
  • Falls Du wirklich jederzeit telefonisch erreichbar sein MUSST (Du bist Polizist, Arzt, o. ä.), lege Dein Mobiltelefon ebenfalls in den Flur. 

 

Hier ist ein Link zum Bundesamt für Strahlenschutz für weitere Infos zum Thema Handystrahlung und Risiko durch Wi-fi. 

 

Die österreichische Ärztekammer nimmt das Thema 'Krank durch EMF' jedenfalls sehr ernst. Im Folgenden deren Leitlinie zum Herunterladen.

 

Download
Leitlinie der österreichischen Ärztekammer zum EMF-Syndrom
Hier findest Du die Leitlinie zur Diagnose und Behandlung von EMF bezogenen Krankheiten von 2012. Ein guter Schritt, den die österreichische Ärztekammer im Bereich Umweltmedizin gegangen ist, um Elektrosmog als tatsächliche Gesundheitsgefahr anzuerkennen.
OeAeK-Leitlinie_EMF-Syndrom_2012_de.pdf
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Mein aktueller Blogeintrag:

Work out your name in Judo

Kürzlich fand ich beim Surfen im Internet eine ganz nette Trainingsidee mit dem Namen 'Work out your name'. 

 

Hierbei waren jedem Buchstaben im Alphabet eine Fitnessübung zugeteilt worden. In der Reihenfolge der Buchstaben Deines Namens arbeitest Du Deine persönliche Reihenfolge an Übungen ab.

 

Das geht doch auch spezifischer, dachte ich mir...,und ich habe dieses Spiel ganz einfach spezifisch für Dein Judotraining zugeschnitten. 

 

Viel Spaß beim trainieren!

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