Warum guter Schlaf so lebenswichtig für Dich ist

Regelmäßiger und ungestörter Schlaf ist Deine wichtigste Regenerationsquelle im Alltag. Aber mindestens genau so wichtig ist es, worin Du schläfst: Dein Bett.

 

In Deinem Bett kann es zu Schlafstörungen kommen.Schlafstörungen können heutzutage als Volkskrankheit bezeichnet werden, da jeder Vierte immer mal wieder bis dauerhaft darunter leidet.

 

Was Du gegen Schlafstörungen tun kannst und wie Du Schlafhygiene betreibst, möchte ich Dir in meinem folgenden Beitrag erläutern.

Enter Sandman

Mit Deinem gesunden, ausreichenden und regelmäßigen Schlaf schaffst Du Dir eine wichtige Grundlage für Deine Gesundheit. Sind Dein Schlaf und Dein Schlafrhythmus gestört, begünstigt das viele Zivilisationskrankheit körperlicher und psychischer Natur wie etwa:

  • Herz-Kreislaufprobleme,
  • Störungen Deines Immunsystems und Deiner Stoffwechselfunktionen,
  • Begünstigung von Demenz,
  • Diabetes,
  • Verdauungsprobleme,
  • Übergewicht,
  • Störungen Deines Hormonhaushaltes,
  • Depressionen und Burnout sowie
  • das allgemeine Risiko, schneller krank zu werden.

In jungen Jahren ist man in der Regel noch viel belastbarer. Regelmäßige, lange Partynächte, nächtliches Lernen für Klausuren oder unzählige Überstunden am Arbeitsplatz werden von Deinem Körper noch relativ gut weggesteckt und Du regenerierst Dich relativ schnell wieder. Mit zunehmenden Alter wird sich das aber erfahrungsgemäß ändern. Insbesondere dann, wenn Stress nicht nur zu bestimmten Zeiten, sondern dauerhaft Dein Leben bestimmt. Von Lebensjahrzehnt zu Lebensjahrzehnt wirst Du eine deutliche Änderung zu Negativen feststellen können. Wer regelmäßig unter Schlafstörungen leidet, hat eine verkürzte Lebenserwartung.

 

Bettenkauf - teuer vs. billig

Wie man sich bettet, so liegt man. Das richtige Bett zu finden, ist nicht leicht. Jedenfalls solltest Du es Dir nicht zu leicht machen, denn schließlich investierst Du in ein wichtiges Fundament Deiner Gesundheit. Recherchiere, schau Dir viele Anbieter an, liege immer zur Probe und lege Dir frühzeitig genügend Geld zur Seite. 

 

In der Reportage 'Galileo' auf ProSieben erfährst Du die wichtigsten Kriterien zur Auswahl Deines optimalen Bettes und Deiner Matratze:

Wenn Du also keine 500 bis 600 Euro für ein ordentliches Bett investieren kannst, darfst Du Dich für die Zukunft auf gesundheitliche Probleme einstellen - leider!

 

Wie so oft bei Produkttests setzt sich das mittlere Preissegment als das Beste durch, wenn es wenn das Produkt ordentlich konzipiert und produziert worden ist.  

 

In einem Doppelbett sollten zwei getrennte Matratzen eingesetzt werden. Dein Partner bzw. Deine Partnerin ist ja höchstwahrscheinlich nicht genau gleich groß und schwer wie Du und braucht damit ergo auch eine andere Matratze. Sollte sich Dein Körpergewicht mit den Jahren deutlich verändern, solltest Du auch vor den 20 Jahren Regelnutzungszeit Deiner Matratze über einen Austausch nachdenken.

 

Aus baubiologischen Gründen sollten Dein Bett und Deine Matratze komplett metallfrei sein, weil dies sonst ebenfalls wieder Schlafstörungen fördert. Ein erhöhtes, elektromagnetisches Feld bedeutet für Deinen Körper auch immer erhöhten Stress bzw. einen erhöhten Muskeltonus, der verhindert, dass sich Dein Körper im Schlaf vollkommen entspannen kann. Gerade diese komplette Entspannung ist das wichtigste Element für Deinen gesunden Schlaf.

 

Ein qualitativ hochwertiges Bett rechnet sich!

Wenn Du finanziell in der Lage bist, Dir ein qualitativ hochwertiges Bett zu leisten, rate ich Dir, davon Gebrauch zu machen. Es ist nicht nur eine Investition für Deine Gesundheit. Ein qualitativ sehr hochwertiges Bett, wie es etwa von Samina oder Hästens hergestellt wird, sind eine Anschaffung, die für Dein halbes Leben reichen. Wenn Du den hohen Anschaffungspreis auf die Tage umrechnen würdest, die Du solch ein Bett benutzen wirst, wäre der Tagessatz niedriger als bei einem deutlich billigeren Bett, dass Du nach spätestens 20 Jahren auf den Sperrmüll bringen müsstest.

 

50 Gründe für Schlafstörungen

...sind in der Medizin heute bekannt. Sie können krankheitsbedingt, psychosomatisch oder von äußeren Faktoren abhängig sein. Besonders verbreitet  mit steigender Tendenz sind die psychosomatischen Gründe für Schlafstörungen besonders besorgniserregend. Insbesondere deshalb, weil die Patienten immer jünger werden. Schon viele Schüler quälen sich heutzutage mit Schlafproblemen aufgrund von Leistungsdruck in der Schule. 

 

Hier gehe ich jetzt auf die wichtigsten Ursachen ein.

 

Hier sind die 3 wichtigsten Gründe für Schlafstörungen

1. Stress aus dem Alltag

Leider ist die heutige Ursache Nummer 1 Stress. Stress aufgrund Leistungsdruck in der Schule, an der Uni, am Arbeitsplatz oder in der Beziehung. In unserer Leistungsgesellschaft versucht man immer das Maximum aus jedem herauszuholen bei möglichst niedrigem Aufwand - und das zu hohem Konkurrenzdruck. Dadurch nehmen viele Menschen ihre Sorgen, Ängste und ihre unausgelebte Wut mit ins Bett. À propos Wut: Deshalb wachen wohl die meisten Menschen um / nach 02:00 h morgens auf. In diesem Zeitfenster sind die Galle und die Leber besonders aktiv, denen in der Traditionellen Chinesischen Medizin im Holzelement zu diesen Organen auch die negativen Emotion der Wut zugeordnet ist, die dann bei Dir geballt hochkommt. Ein weiterer Grund kann sein, dass aufgrund unserer oft mit Schadstoffen belastete Nahrung, die Leber Dir um diese Uhrzeit sagt, "Ich bin jetzt mit meiner Hauptarbeit des Tages beschäftigt und stark ausgelastet." Bei starkem Alkoholgenuss heißt das, Du hast bald das Bedürfnis, auf's Klo zu gehen, um Deine Giftstoffe in die Toilette zu entsorgen.

 

Die japanische Arbeitsmaxime, dass Schlafen vertane Zeit ist, scheint sich auch in der westlichen Hemisphere immer mehr durchzusetzen. Das Telefon liegt neben dem Bett, um ständig für den Chef oder Kunden erreichbar zu sein. Arbeitsroutinen oder Arbeitsvorbereitungen werden im Bett durchgedacht oder der Streit mit dem Vorgesetzten und die Angst vor möglichen Konsequenzen, anstatt nach Feierabend abschalten zu können.

 

Wenn Du merkst, dass Du nach Feierabend nicht mehr vom Arbeitsmodus auf Privatmodus umschalten kannst, ist es Zeit, umbedingt etwas zu unternehmen! Du bist schon auf dem zweiten Schritt zu einem Burnout!

   

2. Besondere Lebenssituationen

Besondere Lebenssituationen sind Ereignisse, die Dich sehr belasten, aber nicht alltäglich sind. Das können Prüfungssituationen an der Schule oder im Studium, Jobverlust oder der Tod einer lieb gewonnenen Persönlichkeit sein. Auch hier besteht eine Gefahr, die eigene Kontrolle zu verlieren und 'abzustürzen'. Darum zögere nicht, einen Arzt oder Psychologen um Rat zu fragen, bevor Du zu tief abrutschst!

 

3. Andere äußere Einflüsse

Insbesondere bei Stadtmenschen ist es nicht selbstverständlich, dass zur Schlafenszeit optimale Bedingungen zum Schlafen herrschen, Das heißt, es wäre absolut dunkel und ruhig. In vielen Wohnungen lassen sich die Fenster nicht total verdunkeln. Wenn Du an einer befahrenen Straße in der Innenstadt wohnst, dann 'Gute Nacht' ... oder eben nicht. In einem Mehrfamilienhaus oder draußen auf der Straße ist es auch nicht immer ganz ruhig. Es gibt Menschen, die diese Probleme mit einer Schlafmaske und mit Ohrenstöpseln lösen...nur wie hören sie dann morgens den Wecker? 

 

Die meisten Leute nehmen obige Situationen einfach als gegeben hin und gewöhnen sich an regelmäßige Unterbrechungen ihres Schlafes...was eben das Stadtleben so mit sich bringt. Auch wenn diese Leute oftmals verschiedene Störfaktoren ihres Schlafes gar nicht bewusst wahrnehmen, reagiert ihr Körper doch auf die verminderte Schlafqualität und der Erholungseffekt ist deutlich schlechter als bei einem gesunden, ungestörten Schlaf.

 

Ein weitere, massive Einschränkung Deiner Entspannungsfähigkeit im Schlaf ist Elektrosmog. Dieser kann von elektrischen Geräten oder Geräten mit Mobilfunkverbindung in der Nähe Deines Bettes ausgehen sowie über elektrische Leitungen in der Wand, die direkt an Deinem Bett entlanglaufen und - am gefährlichsten - sich direkt unter Dir befinden, wenn sich an der Decke im Raum unter Dir ein großer Niedervolttrafo einer Deckenlampe befindet. Gerade bei diesen Niedervolttrafos ist der Elektrosmog so stark, dass die Strahlung problemlos durch das Mauerwerk hindurchdringt und auf Deinen Körper wirkt. Im Schlaf ist Dein Körper besonders anfällig gegen Elektrosmog. Durch Metallteile im Bett oder in der Matratze (Boxspringbett oder Federkernmatratze) werden die Strahlen nochmals verstärkt und erhöhen den Muskeltonus massiv, anstatt die nötige Entspannung zu fördern. Als Ergebnis schläfst Du schlecht und wachst irgendwann wahrscheinlich mit Rückenschmerzen auf, die sich niemand erklären kann. 

 

Schlafmittel - ein trügerischer Rettungsanker bei Schlafstörungen

Für viele Menschen mit Schlafstörungen ist der Griff zum Medikament recht schnell getan. Über kurze Zeiträume kann das vollkommen in Ordnung sein. Wenn die Schlafstörungen nicht besser werden, wird das Einnehmen von Schlafmitteln schnell zur Gewohnheit und zur Gefahr. Insbesondere bei allopathischen Schlafmitteln besteht ab 3 Monaten der regelmäßigen Einnahme eine Suchtgefahr. Viele Schlafmittel mit Suchtpotenzial sind noch nicht einmal rezeptpflichtig oder problemlos im Internet zu beziehen.

 

Eine weitere Gefahr, die hinzu kommt, um dann am Tag von frühmorgens an auch wieder voll leistungsfähig sein zu können, ist die zusätzliche Einnahme von Aufputschmitteln, die abends dann wieder von Schlafmitteln abgelöst werden. So beginnt ein Teufelskreis in der Vergewaltigung Deines Körpers mit solch einer höchst gesundheitsgefährdenden Strategie. Sei Dir sicher: Irgendwann WIRD Dein Körper die Notbremse ziehen. Dieses Spiel kannst Du nicht gewinnen! Auch die regelmäßige Einnahme von Schlaf- und Aufputschmitteln wird Deine Lebenserwartung verkürzen. 

 

7 Schlaftipps für einen besseren Schlaf

  • Sorge vor dem Schlafengehen für noch etwas leichte Bewegung wie einen Spaziergang oder QiGong - nichts Anstrengendes.
  • Lüfte Dein Schlafzimmer vor dem Schlafengehen einige Minuten gut durch
  • Sorge zur Nachtzeit für eine optimale Raumtemperatur von 18 bis 19 Grad C
  • Dunkle Dein Schlafzimmer komplett ab
  • Sorge möglichst für absolute Ruhe
  • Schalte ALLE elektrischen Geräte AUS. Falls Du einen Funkwecker hast oder / und Du aus dienstlichen Gründen telefonisch erreichbar sein musst, platziere solche Geräte unbedingt mindestens 2 Meter von Deinem Bett entfernt.
  • Schlafe möglichst so im Bett, dass Dein Kopf nach Norden und Deine Füße nach Süden zeigen. 

Finde Deinen persönlichen, optimalen Schlafrhythmus!

Für Tage, an denen Du ohne Verpflichtungen ausschlafen kannst, solltest Du versuchen, Deine optimale Schlafzeit herauszufinden, die Dein Körper hat. Stelle Deinen Wecker aus. Sorge für die oben beschriebenen, optimalen Schlafbedingungen und gehe Schlafen, wenn Du müde bist. Du schläfst so lange, wie Dein Körper es möchte. Nach einiger Zeit wirst Du höchstwahrscheinlich merken, dass Dein Körper zu bestimmten Zeiten bettfertig ist und bis zu einer bestimmten Zeit schläft.

 

Bei mir ist das zwischen 23:00 bis 23:00 h zum Einschlafen und am Morgen 07:30 bis 08:30 h zum Aufwachen.

Natürlich spielen die Jahreszeiten auch eine Rolle. Wenn es im Winter länger dunkel ist, schläfst Du etwas länger. Im Sommer schläfst Du etwas kürzer. Ob die Sonne in Dein Zimmer scheint oder nicht, spielt dabei ebenfalls eine Rolle.

 

Versuche möglichst oft, diesen optimalen Schlafrhythmus zu bekommen - insbesondere dann, wenn Du krank bist, ist ein ungestörter Schlaf einer Deiner wichtigsten Genesungsfaktoren.

 

 

Wenn Du durch obige Stresssituationen gefährdet bist oder schon unter Schlafstörungen leidest und Du nicht selbst eine Lösung herbeiführen kannst, bin ich gerne bereit, Dich mit einem systemischen Coaching in Deiner Lebenssituation zu unterstützen. Falls Du einen kompetenten Arzt oder Psychologen brauchst, kann ich Dich im Raum Düsseldorf gerne weitervermitteln, ohne große Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen. Vielleicht brauchst Du auch nur eine Anleitung, Dich besser entspannen zu können.

 

Du weißt, dass es Zeit zu handeln ist, bevor es zu spät ist. Also mache den ersten Schritt zu einem Wandel in Deiner Lebenssituation, die geschehen MUSS!.

 

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