Wie Du Deine Ziele wirksam festlegst

Prost Neujahr! Wir schreiben das Jahr 2021.

 

Wie jedes Jahr auch überschlagen sich viele Menschen mit guten Vorsätzen und Zielen für das neue Jahr. Ein großer Teil dieser Menschen wird nicht an die gesteckten Ziele kommen und vorher aufgeben...vielleicht noch nicht einmal den Mut haben, zu beginnen.

Wie kannst Du verhindern, Deine Ziele aus den Augen zu verlieren?

Ziele richtig setzen

Vor allem Dein Handeln bestimmt, ob Du Deine Ziele erreichen wirst.
Vor allem Dein Handeln bestimmt, ob Du Deine Ziele erreichen wirst.

Der überwiegende Teil der Menschen, der gerne ihre Ziele verwirklichen möchte, scheitert daran, dass

  • sie keinen Mut haben, Ihre Ziele zu formulieren
  • sie ihre Ziele falsch formulieren
  • sie auf dem Weg zu ihren Zielen nicht durchhalten.

 

Wenn Du Deine Ziele falsch formulierst, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Du sie nicht erreichen wirst, weil Du Dir unbewusst mindestens eine Bremse in Deine Formulierung einbaust. Dazu können noch Negativbeispiele und erniedrigende Bemerkungen aus Deinem Umfeld hinzukommen. Der Grad der Herausforderung steigt, wenn Du ein ungewöhnliches Ziel verfolgst, dass nicht jeder verfolgt. Dann sind Dir oft Spott und Häme gewiss.

 

Ich zeige Dir, wie Du all diese Stolpersteine umgehen kannst.

Wie Du Deine Ziele positiv und SMART formulierst

Bei Managementausbildungen ist die SMART-Formel ein Werkzeug aus dem kleinen 1 * 1 der Führungskunst:

 

Intelligente Ziele sind SMART

 

S = Spezifisch

 

M = Messbar

 

A = Akzeptiert

 

R = Realistisch

 

T = Terminiert

 

 

 

 

Ein spezifisches Ziel wäre, mit dem Rauchen aufzuhören.

Ein messbares Ziel wäre, sich von 10 auf 20 Liegestütz pro Minute zu steigern.

Es macht keinen Sinn, sich ein Ziel zu setzen bzw. gesetzt zu bekommen, dass Du nicht willst.

Es ist realistisch, in 6 Jahren Gitarre spielen zu können.

Ein terminiertes Ziel muss bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erreicht werden.

 

 

So lassen sich gute Ziele messen. Es gibt auch rhetorische und psychologische Regeln, die Deine Ziele noch wirksamer machen. Leider werden sie heute immer noch nicht oft genug auch angewandt.

Der schwache Konjunktiv

Viele Menschen formulieren Ihr Ziel etwa so:

"Ich möchte mit dem Rauchen aufhören." Das klingt nett, aber nicht kraftvoll.

Besser ist: "Ich will mit dem Rauchen aufhören." Das ist energischer.

Am kraftvollsten ist: "Ich werde mit dem Rauchen aufhören."

Jetzt bitte noch einmal die SMART-Regeln checken und weiter ergänzen:

"Ich werde bis zum Jahresende 2020 mit dem Rauchen aufhören."

Die negative Formulierung

Insbesondere auf Verbotsschildern liest Du negative Formulierungen, die ein bestimmtes Verhalten verhindern sollen, indem man Dir sagt, was Du NICHT tun sollst. Aus der Psychologie und der NLP (Neurolinguistischen Programmierung) weiß man, dass das eher das beschriebene Fehlverhalten provoziert, anstatt es zu verhindern.

 

Das Gehirn kennt keine Verneinung. Der Reiz des Verbotenen provoziert geradezu die verbotene Handlung. Mit der Nennung der verbotenen Handlung, wirst Du erst auf den Gedanken gebracht...etc.

 

Es geht auch positiv:  Anstatt: "Betreten des Rasens verboten!" kann man auch "Bitte benutzen Sie nur unsere Gehwege. Danke." schreiben. Sage, was Du willst und nicht, was Du nicht willst, lautet hier die Formel.

Die Zeitmaschine

Mit der Zeitmaschine schließt Du gedanklich Dein erreichtes Ziel schon als erfüllt ab, bevor Du es überhaupt in Angriff genommen hast. Du programmierst Dich im voraus, dass Du Dein Ziel bis zu Deinem gesetzten Termin erreicht hast und startest überzeugt mit der Umsetzung.

"Ich werde bis zum 31. März 2021 mit dem Rauchen aufgehört haben."    

Mit diesen einfachen Methoden kannst Du Dich auf Erfolg programmieren, wenn es darum geht, Deine Ziele und Vorsätze im neuen Jahr zu erfüllen.

 

Es ist sinnvoll und auch sehr professionell, sich seine Ziele - wenn umfangreicher - in verschiedene Teilziele herunter zu brechen, die natürlich genau so formuliert werden müssen, wie das Oberziel bzw. das Hauptziel. Du kannst Dein Jahr planen, Deine Monate planen, Deine Wochen Planen und Deine Tage planen. Plane so viel es Dir hilft, besser und schneller an Deine Ziele zu kommen. Plane so wenig wie möglich, damit Du vor lauter Planung nicht das Wichtigste vergisst: die tatsächliche Umsetzung Deiner Ziele im Tun. Gar nicht zu planen kann dazu führen, dass Du wortwörtlich planlos agierst und am Ende nichts umsetzt. Finde Deine richtige Balance!

 

Solltest Du Unterstützung bei Deiner Zielsetzung und Zielumsetzung benötigen, kontaktiere mich einfach für ein persönliches und kostenloses Erstgespräch. Viel Erfolg im neuen Jahr!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0